Die geistige Reise auf der Zeitlinie eines Tieres kann eine äußerst unterstützende Methode sein, wenn es darum geht Schock und Schrecken (Traumata) eines Tieres aufzuspüren.
Diese in der Vergangenheit entstandenen Ereignisse wirken bis in den gegenwärtigen Alltag des Tieres und können sich auf ganz unterschiedliche Weise äußern: im Verhalten (mental), in körperlichen Befindlichkeiten und/oder in seinem emotionalen Zustand (erstarrte und gebundene Lebenskräfte, Ängste).
Durch das Zurückreisen mit dem Tier auf seiner Zeitlinie bis hin zum ursprünglichen Moment des einst auslösenden Ereignisses, werden Erkenntnisse über die Ur-Sache offenbart, dazu gehörige Lernerfahrungen bewusst, gebunden Anteile integriert sowie assoziierte, nachfolgende Ereignisse ans Licht gebracht und bereinigt.
Die Ausrichtung der Zeitlinien-Arbeit liegt daher nicht auf einer manipulierenden Löschung oder Überschreibung von Ereignissen (sog. Erschaffung einer parallelen Zeitlinie), sondern auf der Bewusstwerdung, Würdigung und Integration von Erlebtem und den damit (ge-)verbundenen Seelenanteilen, wodurch es zu einer Entstressung und Harmonisierung des autonomen Nervensystems (Homöostase) des Tieres kommt.
Die Arbeit auf der Zeitlinie kann somit „Seelenwunden“ des jetzigen Lebens des Tieres beinhalten, ebenso wie Schocks und Stressereignisse aus der Ahnenlinie (Genealogie) oder von früheren Inkarnationen.
Reisen in die Zukunft stellen gleichermaßen eine aufschlussreiche und bedeutsame Möglichkeit dar, um Erkenntnisse zu einzelnen Themen zu erlangen. Das Tier reist dabei in Begleitung zu den optimalsten Vorstellungen der zu besprechenden Ereignisse, wie bspw. die Gestaltung einer Autofahrt oder Gassirunde, Stallgegebenheiten, etc.
Genealogie: traumatische Erfahrungen eines Tieres können sich im Erbgut niederschlagen und somit vererbt werden (vgl. Epigenetik).